Sensorische Integration SI


Bei der SI geht es um Angebote und Hilfestellungen für eine verbesserte Körperwahrnehmung und die Verarbeitung von Reizen aus der Umwelt, um sie im Handeln zu integrieren. Ein spezielles Anliegen ist die Förderung der handmotorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung in Verbindung mit Funktionen des Alltags.
Sensorische Integration ist ein Vorgang, durch den das Gehirn Auskünfte von den Sinnen aufnimmt, erkennt, deutet und organisiert, um darauf mit einer entsprechenden Handlung zu reagieren, die zur Zufriedenheit führt.
Störungen und Erkrankungen, Frakturen und Kinderkrankheiten sind für alle sichtbar. Schlechtes Lernvermögen oder Fehlverhalten sind nicht immer offensichtlich. Lernstörungen und Verhaltensauffälligkeiten werden durch unvollkommene Integration der Sinne verursacht. Sie fallen nicht ohne weiteres auf.
Eltern, die sich Zeit nehmen und ihre Kinder gut beobachten, gelingt es oft, das Problem zu erkennen. Jedoch ohne die Zusammenhänge über das zentrale Nervensystems ist es Ihnen nicht möglich zu begreifen, was mit Ihren Kindern „los" ist.
Der Mensch ist dafür geschaffen, sich über Dinge zu freuen, die die Entwicklung seines Gehirns fördern. Darum suchen wir nach Empfindungen, die uns helfen, unser Gehirn zu ordnen. Dies ist auch einer der Gründe, warum Kinder es lieben, hochgenommen, geschaukelt und umarmt zu werden. Sie lieben es zu laufen, zu springen und auf Spielplätzen oder am Strand zu spielen.
Sie möchten sich bewegen, weil das Erlebnis der Bewegung ihr Gehirn stimuliert und es mit „Nahrung" versorgt.

Frühsymptome
Manche Säuglinge können sich nicht umdrehen, krabbeln, sitzen oder aufstehen. Später können sie Probleme haben ihre Schuhe zuzubinden, oder auf einem Fahrrad ohne Stützräder zu fahren. Andere scheinen sich zunächst normal zu entwickeln und lassen die Probleme erst erkennen, wenn sie älter werden. Sie sind ungeschickt, tolpatschig, fallen oft und stolpern. Noch später zeigen sie Auffälligkeiten im Kindergarten und in der Schule.
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